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Struktur ohne Entfremdung Der künstlerische Arbeitsprozess beginnt im Steinbruch, beim Auswählen der Steinrohlinge, die erste wichtige Interaktion zwischen Künstler und Stein entsteht. Die Eingriffe des Künstlers sind immer klar ablesbar, das Amorphe des brüchigen, kristallinen Rohlings wird strukturiert ohne Entfremdung und plötzlich erfahren wir den Stein sozusagen von Innen, er wird zu dem, was er ureigentlich ist, seine Existenz und Geschichte wird offenbar. Das gekonnte Handwerk bleibt dabei ablesbar, die Rasterung, Bohrung, Sprengung, das Zusammenfügen von Fragmenten, alles ohne beschönigende Hülle. Die innere Kraft der Existenz des Steins wird durch den künstlerischen Eingriff nicht überwunden, sondern im Gegenteil erst evident.
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